Über Tierschutz- und „Secondhand“- Hunde...



Jeder Hund, der beim Menschen einzieht, ist ein kleines „Überraschungspaket“. Gerade dann, wenn es ein Hund aus dem Tierheim, vom Tierschutz oder auch aus dem Ausland ist und wir nichts genaues über die Elterntiere und seinem bisherigen Leben wissen. Irgendwann ist der „Tag X“ da und neben all der Freude und dem guten Gefühl, helfen zu wollen, zeigen sich plötzlich auch Unsicherheiten seitens des Menschen oder Verhaltensweisen seitens des Hundes, mit denen niemand so gerechnet hatte.

Dabei erlebe ich oftmals zwei Extreme:

1.: Die Menschen, die mit – leiden und an Ausreden glauben:

Immer wieder höre ich, dass dem Hund unheimlich viel schreckliches widerfahren sein muss, er sei immer so ängstlich und traue sich gar nicht.
Nein, dem Hund muss nicht immer was schreckliches widerfahren sein. Vielleicht hat er schlicht und ergreifend einfach noch nichts mitbekommen und gelernt in seinem Leben? Vielleicht kennt er einfach gewisse Dinge noch nicht und reagiert deshalb erst einmal vorsichtig bis ängstlich? Nicht jeder Hund ist gleich ein „Draufgänger“ und es ist hinlänglich bekannt, dass es gerade in der Welpen- und Junghundzeit einiges versäumt werden kann, was ihn später unsicher macht. Und wenn der Hund offensichtlich aggressiv ist, dann höre ich das gleiche, dass der Hund bestimmt deshalb nur so aggressiv ist, weil man ihn geprügelt hat und er sich nicht mehr anders zu wehren wusste, als seine Zähne einzusetzen.
Nein, das muss gar nicht so sein. Vielleicht ist dieser Hund als Einzelwelpe zur Welt gekommen und hat eine sehr niedrige Frustrationsgrenze? Vielleicht hat er nie in seinem bisherigen Leben Grenzen gesetzt bekommen und neigt nun dazu, seine Interessen mit einer unglaublichen Vehemenz durchsetzen zu wollen?
Und was ist mit den genetischen Dispositionen? Wenn ich einen Herdenschutzhund zu mir in die Familie hole, dann kann er noch so gut sozialisiert sein, er wird dennoch seinen Hof beschützen wollen und dabei einen Besucher auch durch bellen ankündigen.
Es gibt unzählige Begründungen und Erklärungsversuche dafür, warum ein Hund dieses oder jenes Verhalten zeigen kann. Und natürlich ist es so, dass sich auch geschundene und misshandelte Kreaturen unter ihnen befinden, keine Frage – aber nicht immer geht ein extremeres Verhalten des Hundes damit überein, dass er schrecklich misshandelt und geprügelt wurde.
Es mag vielleicht den Menschen ehren, dass er zunächst einmal vom Schlimmsten ausgeht und nun seinen neuen Freund beschützen und helfen möchte. Doch spätestens dann, wenn die Frage aufkommt: „Was soll ich denn machen? Schließlich kommt der arme Hund doch aus dem Tierschutz und hat sicherlich eine schwere Vergangenheit hinter sich? Da muss man doch Verständnis haben und ...“ – dann stimmt was nicht. Dann wandelt sich das Verständnis nämlich um in eine Ausrede. Und weiterbringen tut diese Ausrede weder den Hund noch seinen Menschen.
Dieses erstreckt sich über das verschiedenartigste Verhaltensrepertoire. Sei es der Hund, der Besucher anbellt oder auf den Brustwarzen robbend daher kommt, der Hund, der jagen geht oder auch einer, der sich bei jedem „Auspuffknall“ auf die Straße wirft, als ginge es darum, sein Leben zu retten.
In den wenigsten Fällen werden wir etwas über diese Hunde herausfinden können, allzu oft ist ihre genaue Vergangenheit unbekannt und wird es auch bleiben, sosehr wir auch rätseln, was damals alles passiert sein mag und uns in immer tiefer gehenden Spekulationen verlieren.
Es kann zwar nützlich sein zu wissen, warum ein Hund beispielsweise in diesen oder jenen Situationen ängstlich oder aggressiv oder gar beides ist, aber wenn wir es nicht herausfinden dahingehend, als dass wir keinen Menschen haben den wir fragen können, der die Vergangenheit des Hundes lückenlos begleitet hat, dann reicht es Faktum aus, zu wissen, DASS er es ist und entsprechend weiter voranzugehen, um ihm diese Angst oder Aggression oder beides zu nehmen.

Umso wichtiger ist es, dieses anzuerkennen und im „Hier und Jetzt“ zu sein. Holen wir den Hund genau dort ab, wo er jetzt steht, nehmen seinen „IST – Zustand“, um ihm und seinem neuen, weiteren Leben eine Chance zu geben.
Es gibt so viele Formen von Aggressionen und Ängsten, von Mischmotivationen, Entstehungsgeschichten, falsche Verknüpfungen und Konditionierungen und dergleichen mehr. Natürlich ist es eines der obersten Gebote, dass wir Rücksicht nehmen, Verständnis zeigen und entsprechend wohlwollend mit dem Hund umgehen und Geduld zeigen. Dabei dürfen wir uns nur nicht in einer Endlosschleife des Mitleids gefangen halten, sondern sollten versuchen, mit dem Hund zu wachsen und Probleme zu beseitigen, um allen Beteiligten ein angenehmeres Leben zu bescheren.
Und wie oft erblickte ich schon erstaunte und überraschte Gesichter, als der Mensch alleine am Wegesrand stehen gelassen wurde, während der Hund sich gerade mehr oder weniger gepflegt verabschiedet hatte, um eine Hatz zu beginnen oder weil er gerade eine wesentlich interessantere Fährte in die Nase bekam. Und dieses bei DIESEM Hund, der doch deshalb aus dem Tierschutz kommt und vermittelt werden sollte, weil er doch nicht zur Jagd „taugte“?! Spätestens jetzt weiß der Mensch, dass er auf diese Aussage nicht viel zu geben braucht... Dass ein Hund nicht zur Jagd „taugt“, heißt lediglich, dass die Zusammenarbeit zwischen dem bisherigen Menschen und diesem Hund nicht funktionierte, das heißt aber noch lange nicht, dass dieser Hund nicht jagen kann oder will.
Vielleicht war es genau dieser „arme“ Hund, der nicht zur Jagd „taugt“, weil er die Beute lieber selbst verspeiste, als sie dem Menschen zurückzubringen und / oder zu überlassen? Und wenn sich dieser gleiche Hund auch noch gegenüber seines Menschen äußerst unterwürfig bis ängstlich zeigt, dann wird sich zwar jeder an fünf Fingern abzählen wollen, woher das kommt. Fakt ist aber, dass es hier mindestens zwei Probleme gibt, an denen gearbeitet werden sollte...

Womit wir einen fließenden Übergang zum anderen Extrem haben und wenn ich jetzt schreibe, dass man aber auch nicht alles gänzlich und rücksichtslos aus dem Vorleben des Hundes außer Acht lassen darf und streichen sollte, dann ist dieses für mich kein Widerspruch zu dem, was ich oben geschrieben habe.

2.: Die Menschen, die ungeduldig sind und nicht verstehen, warum...

Auch, wenn wir die Vergangenheit des Hundes nicht im Einzelnen kennen, so wissen wir aber darum, dass er eine hat. Und selbst, wenn wir uns nicht weiterhin davon bestimmen lassen wollen, so ist es dennoch wichtig zu wissen, dass der Hund ein Hund ist und demnach keinen „Schalter“ hat, den er beim Einzug ins neue Heim um- und Probleme und Verhaltensweisen ablegen kann.
Dennoch halten die Menschen an gewissen „Standards“ hartnäckig fest.
So wie beispielsweise an dem, Tierschutzhunde seien ja so dankbar, dass der Mensch sich ihrer angenommen hat. Was bedeutet denn Dankbarkeit? Dass der Hund dem Menschen wie ein Schatten folgt oder gar, dass er sich ganz von alleine erziehen kann und sich nahtlos ins neue Leben einfügt? Wohl nicht, sonst wären die Gesichter der Menschen nicht so erstaunt, wenn dieser Hund kaum, dass er aus dem Auto gelassen wurde, abhaut – sei es aus Angst oder aus dem Drang heraus, eigenständig die Umwelt zu erkunden, weil er mit seinem neuen Menschen gerade mal nichts anfangen kann.
Oder, dass Hunde aus dem Ausland extrem sozial seien und sich mit Artgenossen einwandfrei verstehen. Wiederum erstaunte Gesichter, wenn sich der ehemalige Straßenhund alles andere als freundlich gegenüber Artgenossen zeigt, sobald er im neuen Zuhause angekommen ist. Egal, welche Vergangenheit ein Hund hat, jeder Umzug zum Menschen stellt eine Herausforderung dar – für beide, für Mensch und Hund!
Und egal, ob der Hund aus einem Zwinger kommt, bei einer Familie oder auf der Straße gelebt hat, er hat Strategien und Taktiken entwickelt, die ihm in seinem Leben bisher geholfen haben und die er jetzt nicht einfach so ablegen kann, nur weil er beim Menschen eingezogen ist, nun ein neues Leben für ihn beginnen soll.
Der Mensch wird dann allzu schnell ungeduldig, warum der Hund es immer noch nicht begriffen zu haben scheint, dass es ihm doch jetzt gut geht und es ihm an nichts mehr mangelt.
„Warum nur macht er das? Er versteht das einfach nicht... Er muss das doch jetzt nicht mehr machen, jetzt wo er alles hat... und folgen tut er mir auch nicht!“
Weil auch ein Hund sich erst umgewöhnen und sich neu orientiert muss und nicht alles regelt sich von selbst, weil er ja nun ein neues Leben hat.
Der Mensch hat einen neuen Begleiter, der Hund aber hat alles neu: neue Menschen, neue Reize, neue Umgebung – da prasselt eine Menge auf ihn ein!
Sowohl der Mensch als auch der Hund brauchen einfach eine Weile, um sich kennen zu lernen und sich aufeinander einzustellen, gegenseitige Schwächen, Stärken, Grenzen und dergleichen mehr heraus zu finden.
Bei dem einen Hund geht es schneller als bei dem anderen, sich einzugewöhnen und schon bald hat dann der Mensch den schon zuvor genannten „IST – Stand“, um die weitere Zukunft neu zu definieren und daran zu arbeiten, dass es beiden gut geht.
Es sei denn, der Mensch ist unglaublich leidensfähig (und JA, er ist es, wenn es um seinen „besten Freund“ geht!) und verstrickt sich weiter in der Begründung, dass dieser arme Hund eine schreckliche Vergangenheit gehabt haben muss oder aber er wird zusehends ungeduldiger, weil der Hund aus Sicht des Menschen einfach nicht zu verstehen scheint, dass ... „Da kann man wohl nichts machen, der ist eben so?!“ – kommt dann als Resignation. Es wird sich dadurch nichts verändern. Der Mensch wird weiter mit den Einschränkungen leben. Einschränkungen, die nicht nur er hat, sondern auch der Hund.
Und es ist dem Hund gegenüber unfair, auf diesem Standpunkt zu bleiben, denn der Hund ist es, der mit genau diesen Ängsten, Überforderungen, Unterforderungen, übersprudelnde Energien, Aggressionen und all dem umgehen muss. Sein Leben lang, wenn wir es nicht schaffen, ihm weiter zu helfen, indem wir wieder zum „Hier und Jetzt“ zurückkehren und neue Wege erarbeiten. Auf diesen Wegen wird es auch Grenzen geben, nicht alles ist erreichbar. Dennoch sollten sie die Chance beinhalten, sich nicht weiter von der Vergangenheit bestimmen zu lassen, sondern aktiv daran teilzunehmen, die Zukunft selbst zu bestimmen und den Weg gemeinsam zu gehen.

Noch ein paar Gedanken zum „Blind Date“ und „Abendteuer Auslandshund“:

Es ist mittlerweile nichts besonderes mehr, einen Hund aus dem Ausland aufzunehmen. Die Grenzen haben sich geöffnet und durch entsprechende Internetpräsenz ist es leicht, weltweit nach einem passenden Hund zu suchen. Besonders die Importe aus den beliebten Urlaubsorten und unmittelbaren Nachbarsländern haben zu genommen.
Kaum ein anderer Tierschutzhund erfüllt den Menschen mit so vielen Erwartungen und Hoffnungen, wie es diese so genannten „Südländer“ tun. Entsprechende Informationen mit pauschalisierten Aussagen und Mitleid erregenden Texten erfüllen dieses Klischee des immer freundlichen und dankbaren Hundes bestens.
Doch im Nachhinein gibt es oftmals große Überraschungen, wenn eben dieser Hund die Erwartungen und die durch eben diese Aussagen und Texte geschilderten und geschürten Verhaltensweisen nicht erfüllt.
Natürlich ist es wichtig, dass etwas für diese Hunde unternommen wird und reflektierter und durchdachter Tierschutz ist unbedingt unterstützungswürdig!
Aber um keine bösen Überraschungen zu erleben, ist es ebenso wichtig, sich über einiges klar zu werden und somit bewusst das „Abendteuer“ oder auch „Blind Date“ einzugehen.
Viele dieser Hunde haben nicht im „klassischen Sinne“ in einer Familie gelebt. Einige von ihnen kennen nicht einmal das Leben in einem Haus, geschweige denn einer Wohnung (sind demnach auch nicht stubenrein oder erzogen). Diese Hunde waren vielmehr Überlebenskünstler. Sei es, dass sie auf der Straße lebten, an Ketten, an Müllhalden und unter Tonnen, zum bloßen Jagdeinsatz gebraucht wurden und so weiter. Einige wurden „aufgelesen“, andere wurden abgegeben in überfüllten Tierheimen und Tötungsstationen, in denen sie in den oftmals zu kleinen Zwingern keine Chance hatten, ihre Individualdistanz zu wahren. Es ist unter diesen Umständen nicht verwunderlich, dass diese Hunde in der Regel nicht besonders viel Bindung an den Menschen haben. Von einer mangelhaften bis überhaupt keiner Prägung und Sozialisation einmal abgesehen (ebenso von der Wechselwirkung dieser Komponenten und deren Auswirkungen). Sie mussten selbst dafür Sorge tragen, am Leben zu bleiben. Wenn sie nicht gerade an der Kette hingen, bedeutet dieses auch, dass sie sich ihr Futter selbst erbeuteten, sei es durch Jagd oder aus Müllresten, und recht selbstständig sein mussten. Diese Selbstständigkeit führt gerade im „neuen Leben“ oftmals zu Verwirrungen, Missverständnissen und Problemen. Denn wie schon oben geschrieben, können die Hunde nicht einfach von heute auf morgen ihre Strategien und Taktiken per „Schalterumlegen“ ändern, die ihnen das Überleben bisher überhaupt erst sicherten. Da verwundert es nicht, wenn sie nach wie vor auf Futtersuche sind oder die „Ressource Nahrung“ verteidigen. Gleichzeitig sind aber diese Hunde Spezialisten wenn es darum geht, den Menschen einzuschätzen / zu beobachten, sich neue Nischen zu suchen, in denen sie ihre Freiräume ausbauen und für sich nutzen können.
Die Interessen des Hundes mit denen der Menschen können hier stark voneinander abweichen, was das künftige harmonische Zusammenleben betrifft.
Das Leben an einer Kette hingegen trägt nicht gerade dazu bei, dass der Hund in seinem bisherigen Leben viel kennen lernte, sondern führt oft zu Hospitalismus und verschieden motivierten Aggressionen. Ebenso unterscheiden sich die Methoden der „Jagd mit Hund“ oftmals von denen, die hierzu Lande praktiziert werden, was ebenso zu „Überraschungen“ führen kann, wie im oben geschrieben Beispiel bereits erwähnt.
Aber eines haben all diese Hunde überein: mit dem Umzug in ihr neues Zuhause wechseln für sie alle der ihnen bekannten Lebensumstände. Sie müssen sich neu orientieren, sind neuen Reizen ausgesetzt, werden evtl. vom „Straßenhund zum Sofawolf“, erleben evtl. Ängste und Stress (die ebenso zu Verhaltensänderungen führen). Am Besten, der Mensch erwartet erst einmal gar nichts von diesen Hunden, sondern gibt sich und ihnen Zeit, sich gegenseitig kennen zu lernen, sich zu orientieren und ins neue Leben einzufügen. In der Regel dauert dieses nicht sehr lange, weil diese Hunde wahre Meister der Verhaltensanpassung sind, sofern sie verstanden und mit entsprechender Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz geführt werden.
Einige Hunde entwickeln nach der Eingewöhnung einen Schutztrieb oder eine Verteidigungshaltung, weil die „neue Ressource Mensch und Haus“ für sie wichtig geworden ist und sie diese nicht mehr teilen oder abgeben wollen. Dieses ist verständlich, wenngleich auch ein evtl. neues Problem für den Menschen, welches es zu beheben gilt.

Kleiner Nachtrag:
„Keine Regel ohne Ausnahme“ – dieses gilt auch hier.

Dieses alles ist ein KANN, aber kein MUSS.
Es kann genauso gut sein, dass es zu keinerlei Problemen zwischen dem Menschen und seinem Hund kommt.
Ebenso kann hier unmöglich alles an Eventualitäten, Gegebenheiten und Möglichkeiten beachtet und ausführlich besprochen werden. Dazu bedarf es mehr...
Darüber hinaus kann ich jedem, der einen Hund aus dem Süden bei sich aufnehmen möchte, nur nahe legen, sich im Vorfeld über die möglichen sog. Mittelmeer-Erkrankungen zu informieren - unabhängig von den Verhaltensweisen - und sich ebenso über die Tierschutz – Organisation - die die Tiere vermittelt - „schlau zu machen“! Leider gibt es auch hier viele „Schwarze Scharfe“, die sowohl in und mit dem Leid der Tiere als auch in der Vermittlung unter falschen Voraussetzungen ihren Profit sehen.
Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle noch betonen, dass ich keine Grausamkeiten, die nach wie vor durch den Menschen an den Tieren begangen werden, Misshandlungen oder Missbrauch herunter spielen möchte.
Wie in fast allen Lebensbereichen braucht es aber ein so genanntes „gesundes Mittelmaß“ im Abwägen mehrerer Sichtweisen und Seiten Dazu gehören auch möglichst viele Informationen um zu Verstehen und eine eigene, bewusste Entscheidung für ein Für oder ein Wider zu treffen, um so einen gemeinsamen Weg in die Zukunft gehen zu können.

© Cornelia Tillmann-Rogowski 2008 www.mensch-trifft-hund.de