Meine Hunde



Hermine, alias Mine, geboren im April 2002,
ist ein Mix aus Deutsch Kurzhaar (Mutter) und Labrador Retriever (Vater). Im Alter von neun Wochen zog sie aus dem hohen Norden zu uns und es bestand nie ein Zweifel, dass dieser Hund und ich zusammen gehörten.
Sie kommt aus einem guten Elternhaus und hatte alles mitbekommen, was Hund brauchte. Anfangs still und ruhig nur an der Zitze der Mutter hängend und sich ordentlich voll laufen lassend, mutierte sie anschließend zur stärksten Hündin des Wurfes und ihr Name war Programm: dort, wo Hermine war, war auch Aktion angesagt!
Diesem Motto ist sie treu geblieben, wenngleich dieses nun allemal zivilisierter abläuft. Sie wird nicht jagdlich geführt, aber ihren Anlagen entsprechend gefordert und gefördert. So gehört die Arbeit mit dem Dummy genauso dazu wie der Gehorsam am Wild.
Das Größte für sie sind neben Fressen und Schwimmen, die Touren durch Wald und Flur (wobei dieses auch für mich zu den großartigsten Aktivitäten gehört).
Würde ich pathetisch werden wollen, würde ich sagen, dass dieser Hund das Beste ist, was mir passieren konnte und sie mein „Herzenshund“ ist.

Mit dem Einzug von Spunk verlor Hermine ihren Status als Einzelhund, was uns allen gut getan hat.

Spunk, alias Zwergnase, geboren im Juni 2003,
ist ein waschechter „Dortmunder Punk“. Ein bisschen Terrier, ein bisschen Zwergschnauzer, ein bisschen Alarmanlage und ein bisschen Clown, gepaart mit viel guter Laune und einem Hauch von Ziege. Das alles wird sicher bei ihr mitgemischt haben.
Obwohl wir sie schon als Welpe kennen gelernt haben und unsere erste Begegnung mit ihr so aussah, dass Mine sie an ihrem Geschirr wegtragen wollte und sie als ihr „Ziehkind“ auserkoren hatte, zog sie erst im Alter von vier Jahren zu uns. Zuvor lebte sie bei uns in der Nachbarschaft und die gesamte Geschichte meiner beiden Hunde könnte einem Kitschroman entsprungen sein. Von Anfang an verband die beiden Hündinnen eine tiefe Verbundenheit.
Die vorherigen Lebensumstände von Spunk würde ich als etwas unruhig und anstrengend bezeichnen wollen, wenngleich der Vorbesitzer seinen Hund sehr liebte und ihm nie was Böses hätte wollen. Um es kurz zu machen: es kam so, dass sie zunächst in Tagespflege zu uns kam, bis sie nicht mehr recht in ihr vorheriges Zuhause zurück wollte und als es schlussendlich so kam, dass sie in ihrem damaligen Zuhause die Nahrung verweigerte und sich immer mehr zurück zog, wenn wir nicht mehr da waren, stets wieder mit mir mitwollte, uns suchte und dem Vorbesitzer den Weg zu unserer Tür zeigte, zeigte der Vorbesitzer ein großes Herz und entschied sich, dass sie bei uns bleiben sollte.

Dieser Entscheidung und diesem Menschen zolle ich wirklich großen Respekt!

Mittlerweile hat Zwergnase ihre „Altlasten“ abgelegt, überholt in einigen Bereichen (z.B. Ausarbeiten von Fährten oder Apportieren) selbst die Hermine und rockt einfach nur ab – und zwischendurch würde sie gerne mal versuchen, die Weltherrschaft zu übernehmen…




Mensch trifft Hund - Cornelia Tillmann Rogowski








Mensch trifft Hund - Cornelia Tillmann Rogowski